Foto: aus offenen Quellen
Diese Aktivität hängt damit zusammen, wie Ihr Gehirn Informationen verarbeitet
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie um das Haus herumlaufen, während Sie telefonieren? Wahrscheinlich ist Ihnen nicht klar, warum Sie dabei im Kreis laufen, aber Psychologen haben die Antwort. Wie die Ressource Your Tango schreibt, hängt diese Aktivität mit der Art und Weise zusammen, wie Ihr Gehirn Informationen verarbeitet. Es braucht nämlich Bewegung, um Informationen ohne visuelle Hinweise zu verarbeiten.
Während eines persönlichen Gesprächs empfängt Ihr Gehirn visuelle Hinweise von Ihrem Gesprächspartner, und das hilft Ihnen, das Gesagte zu verarbeiten. Ken Vogel, Ph.D., von der Chicago School of Professional Psychology, erklärte gegenüber dem Magazin Men’s Health, dass Sie nicht der Einzige sind, der diese Emotionen während eines Gesprächs erlebt. Sie werden von einer Person, mit der man spricht, an die andere weitergegeben.
Wenn man also im Raum umhergeht, hat das Gehirn die Möglichkeit, nicht nur visuelle Hinweise zu „senden“, sondern auch die zu empfangen, die man von der Person am anderen Ende der Leitung nicht bekommt.
Der Inhaltsautor Kyle Cox erklärt, dass das Gehirn körperliche Bewegung braucht, um verbale Gespräche in Echtzeit mit voller Kapazität zu verarbeiten. Dies wird als motorisches Engagement bezeichnet.
In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurde auch ein direkter Zusammenhang zwischen Gehen und kreativem Denken festgestellt. Es stellte sich heraus, dass manche Menschen tatsächlich fast geistlose Bewegung brauchen, um ihrem Gehirn Raum zu geben, Informationen zu verarbeiten und Ideen zu entwickeln.
Hier kann auch eine Analogie zum aktiven Gestikulieren während eines Telefongesprächs gezogen werden. Man könnte meinen, dass es keinen Sinn hat, denn der Gesprächspartner kann einen ja nicht sehen! Aber wie beim Herumgehen im Raum ist es für die Person, die sich bewegt, besser als für die Person auf der „anderen Seite“.