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Der unsachgemäße Betrieb eines Ofens verringert nicht nur dessen Effizienz, sondern erhöht auch das Risiko eines Brandes oder einer Kohlenmonoxidvergiftung
Wenn Menschen zum ersten Mal mit einer Ofenheizung in Berührung kommen, scheint es oft sehr einfach zu sein: Holz hineinwerfen, anzünden und die Wärme genießen. Doch nach ein paar Wochen wird klar, dass der Herd gar nicht so einfach ist. Ein kleiner Fehler kann zu Ruß, Rauch und einem unangenehmen Brandgeruch führen.
Hier sind die 5 häufigsten Fehler, die beim Befeuern eines Holzkochers gemacht werden.
Warum man den Ofen nicht über Nacht anheizen sollte – was ist die optimale Anzündzeit
Erster Fehler ist der Zeitpunkt, zu dem das Gebläse im Herd geschlossen wird. Manche Leute machen das so: Sobald der Raum wärmer wird, reduzieren sie sofort die Luftzufuhr, weil sie denken, dass es nicht nötig ist, weiter zu heizen.
Das Problem ist jedoch, dass sich, wenn der Herd noch nicht richtig aufgeheizt ist, Feuchtigkeit im Schornstein und dann Ruß bildet, der schließlich die Leitungen verstopft.
Deshalb muss der Herd zunächst gut aufgeheizt werden. Wenn der Schornstein aufgeheizt ist und der Zug normal ist, gibt es viel weniger Ruß und der Ofen muss nicht so bald gereinigt werden.
Zweiter FehlerIm Gegenteil, er hängt mit einer zu langen Befeuerung zusammen – wenn der Ofen bis zum Ende arbeitet und das Haus in ein Badehaus verwandelt.
In diesem Fall muss man wissen, wie man den Ofen richtig befeuert, damit man sich nicht verbrennt, und vor allem, wie lange.
Längeres Heizen führt zu Überhitzung – das Holz verbrennt schneller, der Herd nutzt sich ab. Schließlich kann das Mauerwerk unter dem Ofen Risse bekommen, was oft dazu führt, dass Rauch ins Haus dringt, was äußerst gefährlich ist.
Wenn Sie Rauch im Haus riechen, sollten Sie sofort die Fenster öffnen und den Herd ausmachen – sonst besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung.
Um dies zu vermeiden, sollten Sie die Luftzufuhr reduzieren, sobald der Ofen richtig zu arbeiten begonnen hat. So wird die Wärme gleichmäßig verteilt, der Ofen hält länger und Sie sind sicherer.
Wie man den Ofen richtig heizt, um warm und sicher zu sein
Dritter Fehler betrifft die Gewohnheit, das Holz am Ende des Feuers nachzuschütten.
Viele Menschen kennen den Wunsch, vorsichtshalber noch ein Holzscheit nachzuschieben. Das führt dazu, dass der Ofen überhitzt, die Ziegel heiß werden und allmählich verrotten. Die Reparaturen sind dann sehr kostspielig.
Wenn Sie eine ähnliche Angewohnheit bemerken, beenden Sie das Heizen ein wenig früher, als Sie möchten. Die aufgestaute Wärme wird sich trotzdem allmählich im ganzen Haus ausbreiten, auch wenn nicht sofort.
Vierter Fehler entsteht, wenn man nicht weiß, wie man den Herd mit Holz beheizt und die Klappe zu früh schließt.
Dieses Detail ist so gefährlich, dass es auf der Tür eines jeden Herdes stehen sollte. Denn wenn man den Schornstein schließt, während die Kohlen noch glimmen, gelangt das Kohlenmonoxid nicht auf die Straße, sondern ins Haus. Das Gas breitet sich langsam in den Räumen aus, so dass man es leicht übersehen kann.
Es ist wichtig, mit dem Schließen der Klappe zu warten, bis die Glut vollständig durchgebrannt ist. Wenn es irgendwo noch schwelt, bewegen Sie die Glut zur Tür und lassen Sie sie ausbrennen.
Zum Schluss, fünfter Fehler bezieht sich darauf, welche Art von Holz nicht zum Befeuern des Kochers verwendet werden sollte. Selbst erfahrene Holzkocherbesitzer sind sich dessen vielleicht nicht bewusst.
Oft wird alles, was brennt, in den Herd geworfen. Man sollte jedoch bedenken, dass verschiedene Holzarten unterschiedlich brennen: Nadelholz gibt viel Harz ab, Birke gibt eine starke Hitze ab, und Espe brennt dagegen schwach.