Wie man das Stresshormon „ausschaltet“: 10 bewährte Methoden zur Reduzierung von Cortisol ohne Medikamente

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Wenn der Hormonspiegel chronisch hoch ist, entstehen Probleme

Fühlen Sie sich ständig unruhig, nehmen Sie ohne Grund zu oder schlafen Sie schlecht? Der Schuldige könnte Cortisol sein, das auf einem „erhöhten Niveau“ läuft. RBC-Ukraine berichtet über 10 einfache Möglichkeiten, den Cortisolspiegel zu senken und Stress abzubauen, und bezieht sich dabei auf die Ratschläge führender Experten – der Endokrinologin Dina Adimulam und der Ärztin für integrative Medizin Monisha Bhanote.

Warum ist ein hoher Cortisolspiegel gefährlich?

Cortisol wird von den Nebennieren produziert. Seine Schwankungen sind ein normaler Bestandteil der Funktionsweise des Körpers, erklärt der Arzt Adimulam. Aber wenn der Hormonspiegel chronisch hoch ist, entstehen Probleme.

Körperliche

Gewichtszunahme (vor allem im Bauchbereich), Muskelschwäche, hoher Blutdruck, geistig: Gedächtnisstörungen, Lernprobleme, Stimmungsschwankungen.

Systemisch

Immunsuppression und Stoffwechselstörungen.

10 Wege zur Senkung des Cortisolspiegels ohne Medikamente

Wenn Sie ein ernstes Problem vermuten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Aber mit diesen einfachen Gewohnheiten können Sie sich schon jetzt selbst helfen.

Machen Sie Schlaf zu einer Priorität

Qualitativ hochwertiger Schlaf ist der Schlüssel zur Regulierung der Hormone. Experten empfehlen, jede Nacht 7-9 Stunden zu schlafen, um das Cortisol unter Kontrolle zu halten.

Ausgewogene Ernährung

Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf Stress. Dr. Bhanote rät zu Lebensmitteln, die reich an Magnesium und Omega-3-Fettsäuren sind (Fisch, Nüsse, Grünzeug).

Identifizieren Sie Ihre Auslöser

Stress ist eine der Hauptursachen für Cortisolspitzen. Finden Sie heraus, was Sie stresst (Arbeit, Nachrichten, bestimmte Menschen), und suchen Sie nach Möglichkeiten, diese Auswirkungen zu minimieren.

Achtsamkeit üben

Meditation funktioniert wirklich. Versuchen Sie die Technik der progressiven Muskelentspannung: Spannen Sie abwechselnd verschiedene Teile Ihres Körpers von Kopf bis Fuß an und entspannen Sie sie wieder. Das wird Ihnen auch helfen, schneller einzuschlafen.

Tief durchatmen

Atemübungen können den Blutdruck senken und Ihre Nerven beruhigen. Versuchen Sie die beliebte „4-7-8“-Technik: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen.

Mehr an die frische Luft gehen

Sie müssen nicht gleich für eine Woche in den Wald flüchten. Schon eine Mittagspause im Park oder ein kurzer Spaziergang durch den botanischen Garten reduziert den Stresspegel. Frische Luft und Sonnenschein sind Ihre Verbündeten.

Kommunizieren Sie mit Ihren Freunden

Soziale Unterstützung ist entscheidend. Eine positive Kommunikation mit geliebten Menschen wirkt wie ein Puffer gegen Stress.

Nehmen Sie sich Zeit „für sich selbst“

Das ist kein Egoismus, das ist eine Notwendigkeit. Selbstfürsorge mag anders aussehen, aber ihr Kern ist derselbe: Dinge zu tun, durch die Sie sich geistig und körperlich besser fühlen.

Achten Sie auf Koffein

Kaffee stimuliert das Nervensystem und erhöht den Cortisolspiegel. Versuchen Sie, sich auf eine Tasse pro Tag zu beschränken, und beobachten Sie, wie Sie sich fühlen.

Verwenden Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Bedacht

Einige adaptogene Kräuter, wie z. B. Ashwagandha oder Rhodiola rosea, werden traditionell zur Stressbekämpfung eingesetzt. Sie sollten jedoch unbedingt Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, insbesondere wenn Sie Zweifel an Ihrem hormonellen Hintergrund haben.