5 Gewohnheiten, die Ihre Haltung beeinträchtigen und zu Rückenproblemen führen

Foto: aus offenen Quellen

Den Kopf nach vorne zu neigen, um auf Smartphones und Laptops zu schauen, ist eine der häufigsten Gewohnheiten, die zu einer schlechten Körperhaltung beitragen

Tägliche Aktivitäten, die sicher erscheinen, zerstören in Wirklichkeit langsam Ihre Haltung. Die meisten Menschen bemerken es nicht einmal. Das berichtet die Website Real Simple.

Den Kopf neigen, um auf Bildschirme zu schauen

Den Kopf nach vorne zu neigen, um auf Smartphones und Laptops zu schauen, ist eine der häufigsten Gewohnheiten, die zu einer schlechten Körperhaltung beitragen.

Je weiter der Kopf von den Schultern nach vorne geneigt ist, desto mehr Druck wird auf die Wirbelsäule ausgeübt. Deshalb klagen Patienten häufig über Schmerzen in den Schultern und im unteren Nacken.

Im Laufe der Zeit kann sich dadurch die natürliche Krümmung des Nackens verändern, wodurch sich das Gewicht stärker auf die Schultern und den oberen Rücken verlagert. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Bildschirme oberhalb oder auf Augenhöhe aufstellen, um Ihren Nacken nicht zu belasten.

Längeres Sitzen

Stundenlanges Sitzen führt zu einer Ermüdung der Haltungsmuskulatur und damit zu einer gebückten Haltung, die die natürlichen Kurven der Wirbelsäule nicht unterstützt.

Vergewissern Sie sich, dass die Sofas oder Stühle, insbesondere die Stühle am Schreibtisch, ausreichend Halt bieten, damit Sie Ihre Rücken-, Nacken- und Schultermuskulatur nicht überlasten oder überanstrengen.

Achten Sie auf Stühle mit fester Polsterung, guter Lendenwirbelstütze und einer Sitzhöhe, bei der Ihre Füße vollständig auf dem Boden ruhen können.

Schlafen auf dem Bauch

Wenn Sie auf dem Bauch liegen, dreht sich Ihr Nacken auf die eine oder andere Seite und kann Ihre Muskeln belasten. Es kann sein, dass Sie in einer Position einschlafen und in einer anderen aufwachen.

Es lohnt sich, darauf zu achten, wie Sie sich tagsüber bewegen, damit sich Ihr Körper auf die nächtliche Ruhephase konzentrieren kann. Wenn Sie diese Gewohnheiten ändern, verbessert sich Ihre Körperhaltung und damit auch Ihre Schlafqualität.

Ein zu hohes oder zu niedriges Kopfkissen kann sich negativ auf die Gesundheit Ihrer Wirbelsäule auswirken. Insbesondere die Vertiefungen in der Matratze erzeugen eine wellige Oberfläche, die zu Muskelverspannungen, unruhigem Schlaf und einer Belastung der Wirbelsäulenkrümmungen führt.

Schlechte Form beim Training

Bewegung ist äußerst wichtig für Ihre Gesundheit, aber eine unsachgemäße Bewegungstechnik kann mehr schaden als nutzen. Wenn Sie zum Beispiel Gewichte heben, ohne richtig zu atmen, oder Ihren Kopf während des Trainings senken, kann dies zu Steifheit, Schmerzen oder sogar Verletzungen führen.

Neben der Überprüfung Ihrer Übungstechnik sollten Sie sich vor Beginn einer Übung gründlich dehnen. Das Aufwärmen mit leichten, dynamischen Dehnübungen wie Schulterbewegungen, Brustkorböffnungen und Nackenbewegungen kann dazu beitragen, verspannte Muskeln zu lockern und eine bessere Übungstechnik beizubehalten.

Unbequeme Schuhe tragen

Hohe Absätze verlagern das Becken nach vorne, wodurch ein Ungleichgewicht entsteht, das mehr Aktivität anderer Muskeln erfordert. Wenn Sie Schuhe mit flachen Zehen tragen, verlieren Sie auch die Unterstützung für den Fuß. Dadurch werden die Kräfte des Fersenaufschlags auf den unteren Rücken, die Knie und die Hüften übertragen.

Solche Schuhe können Schmerzen im unteren Rücken verursachen. Um dem vorzubeugen, sollten Sie Ihre Schuhe mindestens einmal im Jahr überprüfen und Paare ersetzen, die ungleichmäßig abgenutzt sind oder abgenutzt aussehen.

Achten Sie auf Schuhe, die das Fußgewölbe stützen, den Fersenbereich dämpfen und eine stabile Sohle haben, die den Aufprall abfedert.